Mit welchen Supplementen kann die Sportnahrung effektiver gestaltet werden?

Viele Bodybuilder und Sportler nutzen Nahrungsergänzungsmittel, um ihren Bedarf an Proteinen abzudecken. Doch hierbei entsteht die Frage, ob und welche für die Supplementierung der Sportnahrung überhaupt geeignet sind ist. Dies hängt jeweils vom Trainingszielt und der Physis des Bodybuilders ab, auch vom Trainingsrhythmus und den verschiedenen Trainingsphasen.

Folgende Nährstoffe sind fürs Bodybuilding wichtig und können vorzugsweise aus der natürlichen Ernährung, aber auch als Nahrungsergänzungsmittel in den Ernährungsplan aufgenommen werden:

Alanin
Aminosäuren
Arginin
Calcium
Casein
Creatin
Glutamin
Hormone
L-Carnitin
Leucin
Maltodexrin
Vitamine
Whey Protein
Zink

Bei Proteinen handelt es sich um lebenswichtige Nährstoffe, ohne die der Körper nicht auskommt. Die tägliche Zufuhr sollte im Ernährungsplan daher sehr konstant sein und den Bedarf abdecken. Wenn dies durch gewöhnliche Lebensmittel möglich ist, sollte man diesen Weg wählen und dabei auf Nahrungsergänzungsmittel dagegen verzichten. Ist der Bedarf nicht gedeckt, sind Nahrungsergänzungen durchaus hilfreich. Als Supplement eignet sich das sogenannte Whey-Protein. Man kann dieses vor dem Training zu sich nehmen, während ein Mehrkomponentenprotein nach dem Muskeltraining bessere Wirkung verzeichnet. Denn dann ist die Muskulatur noch stark durchblutet und kann jegliche Energie gut gebrauchen. Die Regeneration setzt somit noch schneller ein. Wichtig ist dabei selbstverständlich, dass auch genügend Wasser zugeführt wird.

Bei Kreatin handelt es sich um ein Supplement, welches besonders in Form einer Kur eingenommen werden sollte. Das heißt, man nimmt sechs Wochen am Stück Kreatin und setzt danach wieder eine Weile aus. Ob diese Nutrition optimal ist, darüber streiten sich nach wie vor verschiedene Wissenschaftler. Fakt ist nur, dass unterschiedliche Sportler bereits Erfolge mit dieser Diät erzielen konnten. Neben einer Leistungssteigerung verzeichneten sie eine verstärkte Muskeldurchblutung und einen erhöhten Muskeltonus.

Vitamine und andere Nährstoffe und ihre Bedeutung für den Körper

Der menschliche Körper braucht zur optimalen Versorgung nicht nur Kohlenhydrate, Protein und Fett, sondern auch zusätzliche Nährstoffe. Dass diese lebenswichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in Wasser- oder Fettlöslichkeit eingeteilt werden können, ist wohl weniger bekannt.

Vitamine, die vom Körper nur in Verbindung mit Fett aufgenommen werden, haben den Vorteil, dass der Körper sie auch speichern kann. Das vor allem in Eiern, Milch, Leber, Karotten und sonstigem Gemüse vorkommende Vitamin A ist für die Funktion der Sinne, besonders für das Sehen, verantwortlich. Zudem unterstützt es die Gesunderhaltung von Zähnen und Knochen. Vitamin D, das vor allem die Nerven schützt, aber auch die Muskeln und Knochen, wird vom Körper mit Hilfe von Sonneneinstrahlung selbst hergestellt. Für diesen Prozess wird wiederum Fett gebraucht. Vitamin E umsorgt die Zellen, indem es einer Oxidation vorbeugt und freie Radikale neutralisiert. Als Vitamin für die Haut hält es auch die Gelenke in Schuss. Das recht wenig bekannte Vitamin K ist bei der Bildung von Knochen beteiligt. Hergestellt wird es im Verdauungstrakt. Milchprodukte in der Nutrition unterstützen die Produktion. Vitamin F, gleichbedeutend mit essentiellen Fettsäuren, sorgen für optimale Leistungsfähigkeit und Ausdauer und sind bei der Herstellung von Testosteron maßgeblich beteiligt.

Gerade für einen Kraftsportler extrem wichtige fettlösliche Mineralstoffe und Spurenelemente, die deshalb in vielen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind, sind Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Chrom sowie Kalium und Natrium. Eisenmangel geht stets mit körperlicher Erschöpfung bis hin zur Depression einher. Zink und Magnesium sind für ihren positiven Effekt in Bezug auf die Muskulatur bekannt. Kalzium wird für den Knochenaufbau gebraucht. Für seinen Zucker- und für seinen Fettstoffwechsel braucht der Körper Chrom, ebenso für die Insulinproduktion. Ein Mangel an Kalium und Natrium geht mit Muskelschwäche einher. Eventuell vorhandene Defizite in der Sportnahrung machen sich somit insbesondere beim Kraftsport äußerst negativ bemerkbar und sollten schnellstmöglich mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden.